Nordbayerisches Spielleuteorchester
  Aktuelles
 

Aktuelles


September 2017

Herzliche Einladung zu den beiden Jahreskonzerten des NBSO 2017

Nach einer erfolgreichen Frühjahrsprobenphase des Nordbayerischen Spielleuteorchesters (NBSO) mit dem Gastdirigenten Mathias Wehr bereiten sich die Spielleute in ihrer kommenden Herbstprobenphase intensiv für die diesjährigen Konzerte in Grafenrheinfeld und Selb vor.
Schon im Frühjahr diesen Jahres erarbeiteten die Musikerinnen und Musiker des Auswahlorchesters der Spielleute im Nordbayerischen Musikbund die ersten neuen Stücke für die zwei anstehenden Herbstkonzerte. Christoph Ahlemeyer, Dirigent des NBSO, konnte für diese Probenphase seinen renommierten Kollegen von der Nordbayerischen Brassband, Mathias Wehr, gewinnen, unter dessen Dirigat die Spielleute konzentriert und mit viel Spielfreude die neuen Stücke erarbeiteten.
Einige dieser Stücke werden auch auf den kommenden Konzerten zu hören sein. Am 07. Oktober 2017 gastiert das NBSO beim Jubiläumsspielmannszug Grafenrheinfeld. Dieser feiert heuer sein 50jähriges Vereinsjubiläum und lässt sein Jubiläumsjahr mit diesem Konzerthöhepunkt ausklingen. Knapp einen Monat später am 04. November 2017 gratuliert das NBSO dem Spielmannszug Selb, der sein 60jähriges Vereinsjubiläum feiert. Beide Konzerte beginnen um 19.00 Uhr. Die Spielleute werden unter der Leitung ihres Dirigenten Christoph Ahlemeyer einen abwechslungsreichen Querschnitt durch die Musik der Spielleute präsentieren. Neben anspruchsvollen Originalwerken stellt das Auswahlensemble auch unterhaltsame Musikstücke vor. So wird auch das neue Gemeinschaftschorstück des NBMB „Apertum“ von Thiemo Kraas erklingen. In der Probenphase Ende September in der Musikakademie Hammelburg wurden die letzten Feinheiten der Stücke erarbeitet.
Das NBSO knüpft hiermit an seine bisherigen Konzerte an und schlägt erneut einen Bogen zwischen traditioneller Spielleutemusik und modernen Kompositionen. Es ergeht besonders an alle interessierten Musikerinnen und Musiker aus Spielmanns- und Fanfarenzügen herzliche Einladung die Konzerte zu besuchen und aus diesen Eindrücken neue Impulse in die Vereine zu tragen.




 



August 2017

Konzerte in Grafenrheinfeld und Selb im Herbst 2017

Das Nordbayerische Spielleuteorchester lädt herzlich ein zu ein paar schönen Stunden guter Spielleutemusik. Die Musiker präsentieren am 07. Oktober in Grafenrheinfeld und am 04. November 2017 in Selb ihr Repertoire, welches sie in den letzten Probenphasen einstudiert haben.
Mit dem Konzert in der Kulturhalle Grafenrheinfeld gratuliert das NBSO musikalisch dem Spielmanns- und Fanfarenzug Grafenrheinfeld zu seinem 50. Jubiläum.
Neben traditioneller Spielleutemusik werden auch moderne Arrangements sowie Originalkompositionen für Spielleute zu hören sein.
Lassen Sie sich überraschen von der musikalischen Vielfalt der Spielleutemusik und besonders der tänzerischen Melodien.


Konzert am 07. Oktober um 19:00 Uhr in Grafenrheinfeld:
Eintritt 6,00 €
VVK beim Spielmanns- und Fanfarenzug Grafenrheinfeld
https://www.reservix.de/tickets-konzert-des-nordbayerischen-spielleute-orchesters-musik-der-extraklasse-und-andere-koestlichkeiten-in-grafenrheinfeld-kulturhalle-grafenrheinfeld-am-7-10-2017/e1065708


November 2016

Wegweiser für die Spielleutemusik in Bayern

Der Spielmannszug Hollfeld hatte zum Abschluss seiner Festivitäten im Jubiläumsjahr einen besonderen Musikhöhepunkt nach Oberfranken eingeladen. Das Nordbayerische Spielleuteorchester (NBSO), das Auswahlensemble der Spielleute im Nordbayerischen Musikbund, gratulierte dem Spielmannszug mit einem Konzert zu seinem 40-jährigen Vereinsjubiläum.

Musikalisch begrüßte das NBSO die Konzertbesucher mit dem „Marsch Nr. 1“ - bekannt als „Yorckscher Marsch“ - von Ludwig van Beethoven. Schon bei diesem Marschmusikklassiker überraschte das Orchester seine Zuhörer. Neben den bekannten zwei Hauptthemen erklang auch das von Beethoven nachträglich hinzugefügte und weitgehend unbekannte Trio des Marsches. Christoph Ahlemeyer, Dirigent und Komponist sowie musikalischer Leiter des NBSO, beschrieb in seiner Konzertmoderation das Kernziel des Orchesters: „Wir wollen Wegweiser und Vorbild für die Spielmannszüge in Bayern sein und mit unserer Besetzung und unseren Darbietungen die Vereine inspirieren und die Möglichkeiten zeitgemäßer Spielleutemusik aufzeigen.“ Und ihrem Vorsatz wurden die Spielleute an diesem Abend mehr als gerecht. Unter dem Motto „Musik, die Geschichte(n) erzählt“ präsentierten sie ein vielseitiges Programm und brachten ihre Zuhörer zum Staunen. Breits zur Pause waren viele Stimmen zu hören, die sich begeistert und überrascht von den dargebotenen Klängen zeigten. Besonderer Höhepunkt war die Uraufführung der durch den Volksmusikerbund Nordreinwestfalen ausgezeichneten Preiskomposition „Westfälische Tänze“ von Christoph Ahlemeyer. In den vier unterschiedlichen Tänzen verarbeitete Ahlemeyer Motive traditioneller Volkstänze und -weisen aus Westfalen und beschrieb so musikalisch seine Geburtsregion.
NBSO Konzert in Hollfeld 2016 - Windgeräusche auf leeren FlaschenIn weiteren Stücken erklangen unter anderem militärische Fanfarensignale („Am Morgen“, Fr. Deisenroth), Variationen über ein historisches Marschthema („Sempre Leggiero“, F. Braunfels), Kolorite peruanischer Folklore („Südamerikanische Impressionen“, G. ter Voert), Filmmusik („The good, the bad an the ugly“, E. Morricone) und es wurde auf leeren Flaschen geblasen, um so atmosphärische Windgeräusche zu erzeugen („Sahara“, Ch. Ahlemeyer).
 
Auch das Naturtonregister präsentierte sich den Zuhörern mit
einem neuen musikalischen Konzept. Seit 2014 spielen die Naturtonbläser nicht mehr ausschließlich in der für die Fanfarentrompete üblichen Eb-Stimmung. Mit Verwendung von sogenannten Aufsteckbögen, die die Rohrlänge der Naturtoninstrumente und somit die Grundstimmung nach historischem Vorbild verändern, wird den Musikerinnen und Musikern der Zugang zu barocker Naturtonmusik eröffnet. „Ein langfristig angelegtes Projekt, das noch in den Kinderschuhen steckt“, betonte Ahlemeyer. „Die Pflege und Wiederentdeckung historischer Musizierpraktiken sind mir in meiner Arbeit mit den Spielleuten ebenso wichtig wie die Förderung der neuen Spielleutemusik. Nur wenn wir wissen und verstehen woher wir kommen, können wir sicheren Schrittes in die Zukunft gehen.“ Die Zuhörer waren schon jetzt beeindruckt von den klanglichen Ergebnissen dieses außergewöhnlichen Musikprojekts. Ein besonderer Dank erging zum Abschluss an den gastgebenden Spielmannszug aus Hollfeld für die freundliche Einladung und Organisation des Konzerts.
 
NBSO Konzert 2016 in Hollfeld Das NBSO freut sich jederzeit über neue Mitglieder in seinen Reihen. In jeweils zwei Wochenendprobenphasen erarbeiten die Musikerinnen und Musiker ihr aktuelles Repertoire. Anlassbezogen finden darüber hinaus Tagesproben in ganz Nordbayern statt. Unterstützt wird die musikalische Leitung durch qualifizierte Fachdozenten. Auch die Zusammenarbeit mit Komponisten und Gastdirigenten, zuletzt Oberstleutnant a. D. Hans Orterer, wird durch die Orchesterleitung gefördert. Weitere Informationen unter www.nbmb-online.de/nordb-spielleuteorchester.

 

NBSO Konzert in Hollfeld 2016


Oktober 2016

Auf geht's zum Endspurt!

Der Endspurt ist eingeläutet! Kommenden Samstag probt das NBSO und verleiht dem Konzertprogramm den letzten Feinschliff. Das Konzert findet am Samstag, 29.10.2016 in Hollfeld statt und steht unter dem Motto "Musik, die Geschichte(n) erzählt".

Besonderer Höhepunkt ist die Uraufführung der Preiskomposition "Westfälische Tänze" von Christoph Ahlemeyer. Unter seiner Leitung wird das Spielleuteorchester ein musikalisch vielseitiges Programm darbeiten und s...o die zeitgemäßen Möglichkeiten der Spielleutemusik aufzeigen: Von der mehrsätzigen Originalkomposition mit hohem musikalischem Anspruch über traditionelle Marschmusik bis hin zur "leichten Kost" in Form von modernen Pop-Arrangements und Filmmusik. Auch das Naturtonensemble wird sich den Zuhörern mit einem neuen musikalischen Konzept präsentieren.

Die Musikerinnen und Musiker des NBSO freuen sich auf Ihren und Euren Besuch!


Herzliche Einladung an alle Interessierten zum Konzert des NBSO anlässlich des 40-jähirgen Jubiläums des Spielmannszuges Hollfeld!
Es findet statt am Samstag, 29. Oktober 2016 um 19:30 Uhr in der Staatl. Gesamtschule Hollfeld (Oberes Tor 18, 96142 Hollfeld).

https://www.facebook.com/events/1694757814176999/



Juli 2016


Einladung zu den Tagesseminaren "Barocke Naturtonmusik mit der Fanfare" und "Drums in Concert!"

"Barocke Naturtonmusik mit der Fanfare"
Thema: Tagesseminar für FanfarenbläserInnen sowie interessierte TrompeterInnen aus Blasorchestern.
Möglichkeiten der Interpretation historischer Naturtonmusik auf den herkömmlichen Es-Fanfaren. Vorstellung geeigneter Notenlitertur sowie Vorstellung und Einsatz von C-Stimmbögen.
Notenkenntnisse werden vorausgesetzt!

"Drums in Concert"
Thema: Tagesseminar für Schlagzeuger aus Spielmanns- und/oder Fanfarenzügen sowie Blasorchester.
Vorstellung und Einstudierung von Ensembleliteratur für Schlaginstrumente: Solo- und Duo-Werke sowie Literatur für größere Ensembles in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Zeit/ Ort: Samstag, 08. Oktober 2016, 10:00 - 17:00 Uhr in Hofheim/ UFr.


Februar 2016

Einladung zum Lehrgang  „Gott zur Ehr‘ mit Flöten, Fanfaren und Schlagwerk“   

Thema: Musikalische Gestaltung von Gottesdiensten durch Spielmanns- und Fanfarenzüge
Zeit/Ort: Sa, 05.03.2016, Tageslehrgang in Herzogenaurach
Zielgruppe: Dirigent(inn)en, musikalische Leiter(innen) und Musiker(innen) an Flöte, Fanfare und Schlagzeug aus Spielmanns- und Fanfarenzügen
Lehrgangsinhalte: Vorstellung von geeigneter Literatur für die musikalische Gottesdienstgestaltung durch Spielmanns- und/oder Fanfarenzüge. Es werden neben neuen Choralsätzen auch Instrumentalstücke, die sich für eine Aufführung bei kirchlichen Anlässen eignen, vorgestellt und gemeinsam einstudiert. In der praktischen musikalischen Arbeit werden auch grundsätzliche Fragestellungen zum Thema Kirchenmusik besprochen. Die am Vormittag in den Probenräumlichkeiten des SFZ Herzogenaurach einstudierten Stücke werden am Nachmittag in der örtlichen Pfarrkirche unter realen Klangbedingungen abschließend geprobt, um so die theoretisch besprochenen Aspekte in der Praxis hör- und erfahrbar zu machen.
Weitere Inhalte:
  • Spielleutemusik und Gemeindegesang – was gilt es zu beachten?
  • Schlagzeuger in der Kirche – Grenzen und Möglichkeiten
  • Erweiterung des traditionellen Spielleuteinstrumentariums (z. B. Gitarrenbegleitung)
  • Zusammenspiel von Orgel und Spielleuten




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April 2015

Einladung an alle Spielleute des NBMB zu folgendem Tageslehrgang:

"Probentag für Fanfaren mit Aufsteckbogen (C-Stimmung)" 

Der Lehrgang richtet sich an  Fanfarenspielerinnen und Fanfarenspieler sowie an interessierte Dirigenten.

Zeit und Ort:  Sonntag, 31. Mai 2015  in 92331 Lupburg (genauere Angaben erfahren die Teilnehmer nach der Anmeldung).

Anmeldung bis spätestens 22.Mai 2015 beim Bundesreferenten für Spielleutemusik im NBMB, Alois Schneeberger.            

Informationen zum Lehrgangsinh
alt:Seit rund zwei Jahren erprobt das Fanfarenregister des Nordbayerischen Spielleuteorchesters (NBSO) den Einsatz von Aufsteckbögen, die die Grundstimmung der üblicherweise in „Es“ gestimmten Fanfaren nach „C“ verändert. Es erklingen durch den Einsatz dieser Aufsteckbögen weiterhin lediglich die Töne der Naturtonreihe, jedoch durch die tiefere Grundstimmung in einer anderen Lage. Die Nutzung der C-Aufsteckbögen ermöglicht den Fanfarenbläsern, auch über den 12. Naturton (g2) hinausgehende Töne blasen zu können, was wiederum einen Zugang zu historischer Naturtonliteratur eröffnet. Als Dozent für die Registerprobenarbeit der NBSO-Naturtonbläser konnte Frank Ebel aus Alteglofsheim gewonnen werden.
Wie die Fanfarenbläserinnen und –bläser des NBSO in ihren vergangenen Probenphasen feststellen konnten, erfordert die mit der Nutzung dieser Aufsteckbögen verbundene Umstimmung eine gute Tonkontrolle, erhöht aber zugleich ungemein die Spielfreude an dieser neu erschlossenen Literatur.Motiviert durch dieses Pilotprojet sollen nun auf Wunsch der Blaserinnen und Bläser regelmäßige Tagesproben unter der Nutzung der C-Aufsteckbögen an wechselnden Probenörtlichkeiten stattfinden. Die erste Tagesprobe findet am 31.05.2015 in Lupburg statt.  Zu dieser Tagesprobe sind auch interessierte Musikerinnen und Musiker, die bislang noch nicht oder in den vergangenen Probenphasen nicht im NBSO musiziert haben, herzlich eingeladen.In begrenzter Anzahl sind C-Aufsteckbögen vorhanden und können für die Dauer des Lehrgangs den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung gestellt werden. Eine passive Teilnahme an diesem Lehrgang ist jederzeit möglich.
Für Rückfragen zu dem Lehrgang oder bei einem allgemeinen Informationsinteresse zu den Möglichkeiten der Nutzung von Aufsteckbögen für Fanfaren steht Ihnen auch gerne der stellvertretende Bundesreferent für das Spielleutewesen, Christoph Ahlemeyer, zur Verfügung.



 



Januar 2014

Erfolgreicher Start in das neue Jahr 2014

 

Einen erfolgreichen Jahresauftakt konnte das Nordbayerische Spielleuteorchester (NBSO) bei seinem ersten Probenwochenende vom 10. bis 12. Januar an der bayerischen Musikakademie in Alteglofsheim verbuchen. Unter der Leitung ihres Dirigenten Christoph Ahlemeyer erarbeiteten die rund 50 Musikerinnen und Musiker neue und bekannte Literatur für Spielleuteorchester.

Ein besonderer Willkommensgruß wurde zum Probenauftakt am Freitagabend durch den Bundesreferenten Alois Schneeberger an die vielen neuen Musikerinnen und Musiker, die heuer erstmals im NBSO musizieren durften, gerichtet, denn rund ein drittel der gemeldeten Teilnehmer bestand aus neuen Gesichtern. Diese konnten sich bereits nach wenigen Takten in den Orchesterklang einfügen und auf die Arbeit mit dem Dirigenten einstellen. Unterstützt wurde Christoph Ahlemeyer an diesem Wochenenden durch die Register-Dozenten Frank Ebel (Naturtonregister) und Judith Schneeberger (Flöten).
NBSO Probenphase Januar 2014
Da die Integration der vielen neuen Musikerinnen und Musiker in das NBSO im Vordergrund dieses Wochenendes stand, wurde insbesondere an dem bestehenden Repertoire gearbeitet. Dennoch blieb auch Zeit für neue Literatur: herausfordernd war insbesondere die Komposition "St. Patrick - New York" von Georg ter Voert, die mit vielen ungewohnten harmonischen Wendungen und eher puristischen Melodieverläufen den Spielleuten eine gute Intonation und genaue Phrasierung abverlangte.

Nach der beliebten Komposition "Kurpfälzer Jagdgeschichte" aus dem Jahr 2013 wurde ein weiteres Werk, "We are marching on!", von Felix Braunfels einstudiert. In diesem Werk wurden bekannte Gospelmelodien schwungvoll und publikumswirksam für kombiniertes Spielleutekorps arrangiert.
Eine weitere Herausforderung für die Spielleute stand mit einer dreisätzigen Oberstufenkomposition von Hans Orterer auf dem Probenplan: "Herbstblätter" vertont die unterschiedlichen Facetten des Herbstes, der sich - analog zu den Titeln der drei Sätze - mal "stürmisch", mal "melancholisch" und auch "bunt" zeigen kann.


Bunt kostümiert ging es nach getaner Probenarbeit am Samstagabend auf die eigens ausgerichtete Faschingsfeier des NBSO. Hier ließ man den Abend in gemütlicher Runde ausklingen.
Mit einer weiteren Tutti-Probe am Sonntagvormittag fand die erste Probenphase 2014 ihren Abschluss.
Das NBSO trifft sich zur zweiten Probenphase vom 03. bis 05. Oktober in der Musikakademie in Hammelburg. Interessierte Musikerinnen und Musiker die die D2-Prüfung erfolgreich absolviert haben, oder über eine vergleichbare Qualifikation verfügen, können sich für weitere Informationen mit dem Bundesreferenten für das Spielleutewesen im NBMB, Herrn Alois Schneeberger (alois.schneeberger@nbmb-online.de), in Verbindung setzen.

 


Mai 2013

Wer hoch hinaus will, muss unten anfangen.

Knapp 20 Fanfarenspielerinnen und Fanfarenspieler waren der Einladung des Bundesreferenten für Spielleutemusik im NBMB, Alois Schneeberger, nach Oberviechtach gefolgt. Unter der Leitung von Christoph Ahlemeyer wurden neben technische Übungen auch neue Stücke für Naturtoninstrumente angespielt und einstudiert. Auch konnten Instrumente der Firma LÜTTKE vor Ort unter fachkundiger Beratung getestet werden.

 
"Was bedeutete eigentlich "Stütze"?"
 
Der Vormittag begann mit einer Einführung zum Thema Atmung und Stütze. Tagesseminar für Fanfarenspieler/innen"Was bedeutet eigentlich "Stütze"?" - eine Frage, auf die längst noch nicht alle Blasmusikerinnen und -musiker eine Antwort geben können. Mit anschaulichen Alltagsbeispielen des Dozenten Christoph Ahlemeyer konnte diese Schlüsselfrage jedoch schnell beantwortet werden. Anhand von einfachen Atemübungen wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern versucht, die Funktionsweise der Atemmuskulatur bewusst wahrzunehmen. "Bevor überhaupt ein Ton erzeugt werden kann, muss geatmet werden und genau bei diesem Punkt, der Atmung, haben viele Bläser noch reichlich Verbesserungspotenzial. Leider gibt es keine Medizin, die ich euch jetzt geben kann, damit ihr dann auf Anhieb richtig atmet. Atemübungen müsst ihr ständig wiederholen, bis sie euer Körper automatisiert hat", so Ahlemeyer zu den Teilnehmern. Es folgten Übungen zum Thema "Mundstücksummen" und einige Vorschläge für individuelle Einspiel- und Aufwärmübungen zum Beginn einer Probe.
 
"Es klingt gleich besser!"
 
Schließlich ging es an die musikalische Arbeit mit dem Instrument und nach den verschiedenen Vorübungen erklang der erste gemeinsame Ton des Tages. "Es klingt gleich besser! Normal klingen die ersten Töne nie so richtig gut bei mir.", so die spontane Äußerung eines Teilnehmers. Im weiteren Verlauf beschäftigten sich die Bläser mit umfangreichen Übungen zum Thema "flexibler Ansatz". Diese Übungen verlangten einiges an Kondition und so ging man gemeinsam in die wohlverdiente Mittagspause.
Nach der Mittagspause gab Metallblasinstrumentenmachermeister Friedrich Lüttke aus Volkertshausen/Baden-Württemberg Einblicke in die umfangreiche Produktpalette seiner Naturtoninstrumente. Herr Lüttke erläuterte den historischen Ursprung der Naturtoninstrumentenfamilie und berichtete über heutige Verwendungsmöglichkeiten. Die Instrumente der Firma LÜTTKE konnten durch die Teilnehmer im Anschluss in der Praxis erprobt werden. Hierfür wurde unter anderem die brandneue Komposition "Der Ruf des Tigers" angespielt. Der oberpfälzer Komponist Herrmann Dirscherl hatte mit diesem Titel den diesjährigen Kompositionswettbewerb der BDMV in der Kategorie "Naturtonmusik" gewonnen.
Zum Abschluss des Tagesseminars konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer Feedbackrunde ihre Eindrücke zum aktuellen Lehrgang und ihre Wünsche und Anregungen für künftige Lehrgänge im Bereich der Spielleutemusik mitteilen. Eine wichtige Erkenntnis konnten alle an diesem Tag mit nach Hause nehmen: Wer hoch hinaus will, muss unten anfangen.



April 2013

Herzlichen Glückwunsch unserem Dirigenten, Christoph Ahlemeyer!

Gleich zwei Kompositionen von Christoph Ahlemeyer wurden beim diesjährigen Kompositionswettbewerb der BDMV für Spielleutekorps ausgezeichnet:
Der 1. Preis ging an das Werk "SAHARA", eine orientalische Fantasie mit neuartigen Klangeffekten.
Der 2. Preis ging an das Werk "Till Eulenspiegel - Burleske für Spielleutekorps", eine heitere Komposition über Streiche des berühmten Schalks Till Eulenspiegel.

Herzlichen Glückwunsch!


März 2013

"Alles neu, macht der März" - NBSO erarbeitet neues Repertoire

Nach einem erfolgreichen Jubiläumsjahr 2012, in welchem das Nordbayerische Spielleuteorchester (NBSO) unter anderem sein 30-jähriges Bestehen feiern durfte, widmen sich die Spielleute 2013 wieder intensiv neuer Literatur. Am ersten Märzwochenende traf sich das NBSO in der Musikakademie in Hammelburg. Unter der Leitung ihres Dirigenten Christoph Ahlemeyer arbeiteten die 45 Musikerinnen und Musiker an ihrem neuen Konzertrepertoire.

GesamtprobeFanfaren in der Registerprobe: Ansatztraining mit Abflussrohr-Didgeridoos











"Alles neu, macht der März", so hätte das Motto der ersten Probenphase lauten können, denn auf dem Probenprogramm standen neben dem Klassiker "Queen of Rio" von Klaus Tippenhauer weitere, auch druckfrische Werke, wie die "Kurpfälzer Jagdgeschichte" von Felix Braunfels.
Der Freitagabend begann für die Musikerinnen und Musiker mit einer Tuttiprobe, in der mehre Werke unterschiedlichster Genres angespielt und vorgestellt wurden. Neben der Arbeit an dem Orchesterrepertoire steht in nahezu jeder Probenphase auch die Vorstellung neuer und einfacherer Literatur auf dem Probenplan des Orchesters. Viele der Teilnehmer sind selbst Stabführer, Dirigenten oder Ausbilder in ihren Heimatvereinen und erhoffen sich neben einer anspruchsvollen Probenarbeit auch wichtige Impulse für ihre Arbeit in den heimischen Spielmanns- und Fanfarenzügen.
Der Samstag wurde intensiv für die Arbeit an den neuen Repertoirewerken genutzt. Bis zum Nachmittag wurde in den einzelnen Registern unter der Leitung von Ann-Kathrin Westrup (Flöten), Erhard Schumm (Schlagzeug) und Christoph Ahlemeyer (Fanfaren) geprobt, bevor sich das Orchester erneut zu einer bis in den späten Abend andauernden Gesamtprobe traf. Am Sonntag stand eine weitere Gesamtprobeneinheit auf dem Programm. Ahlemeyer zeigte sich am Ende des Wochenendes begeistert von Motivation und Leistungsbereitschaft der Orchestermitglieder. Gerne gab er auch das große Lob der Registerdozenten an die Musikerinnen und Musiker weiter.

Das neue Repertoire des NBSO wird erstmals bei einem Konzert im Rahmen des zweiten Probenwochenendes vom 20. bis 22. September 2013 zu hören sein. Hier probt das NBSO unter der Leitung von Gastdirigent Hans Orterer in der Musikakademie in Alteglofsheim. Das Ergebnis der beiden Probenphasen wird unter der gemeinschaftlichen Leitung der beiden Dirigenten dem interessierten Fachpublikum präsentiert.






Februar 2013

Tagesseminar für Fanfarenspieler/innen

am 25. Mai 2013 in Oberviechtach für alle interessierten Musiker/innen aus den Mitgliedsvereinen des Nordbayerischen Musikbundes

Weitere Informationen auf der Homepage des NBMB unter:

http://www.nbmb-online.de/nachricht/archiv/2013/01/15/artikel/tagesseminar-fuer-fanfarenspielerinnen-und-spieler/


 Vorschau ins Jahr 2013

Herbstprobenphase 2013 mit Hans Orterer


Für die Herbstprobenphase vom 20. bis 22.09.2013 an der Musikakademie in Alteglofsheim konnte das NBSO Hans Orterer als Gastdirigenten gewinnen. Einstudiert werden an diesem Wochenende u. a. eigene Werke von Orterer, wie die Originalkomposition "Herbstblätter". Als Abschluss findet am Sonntag, den 22.09.2013 eine Martinee unter der gemeinsamen Leitung von Christoph Ahlemeyer und Hans Orterer im großen Konzertsaal der Akademie statt.

Bildquelle: unibw.deHans Orterer kam 1948 in Jachenau (Oberbayern) als Sohn eines Organisten und ehemaligen Militärmusikers zur Welt. Als Kind gehörte er den Regensburger Domspatzen an und erhielt während dieser Zeit auch Orgel- und musiktheoretischen Unterricht. Nach dem Abitur im Jahr 1967 wurde er zunächst Offizier bei der Panzertruppe, bevor er von 1973 bis 1976 an der Hochschule für Musik Köln ein Kapellmeisterstudium absolvierte. Im Anschluss war er als Musikoffizier beim damaligen Heeresmusikkorps 5 in Koblenz tätig. Danach leitete er ab 1976 das Heeresmusikkorps 6 in Hamburg, ab 1979 das Heeresmusikkorps 4 in Regensburg, ab 1985 das Heeresmusikkorps 5 in Gießen,ab 1992 das Luftwaffenmusikkorps 3 in Münster sowie ab 1996 das Luftwaffenmusikkorps 1 in Neubiberg. Hans Orterer komponierte und arrangierte zahlreiche Musikstücke für Blas- und Spielleuteorchester. Darunter auch mehrere Werke, die gemeinsam von Blasorchester und Spielmanns- und/oder Fanfarenzügen aufzuführen sind.

(Bildquelle: unibw.de)


Dezember 2012

Radiobeitrag auf Bayern2
(veröffentlicht am 02.12.2012)

anlässlich dem 60-jährigen Jubiläums des Nordbayerischen Musikbundes

Ausschnitte aus dem Galakonzert vom 27.10.2012 in Bamberg

- "The Postrider", K. Tippenhauer
- "Musik vereint!", Ch. Ahlemeyer

 

 


 Oktober 2012

Erfolgreiches Konzert im Jubiläumsjahr


Unter dem Motto "Wir feiern gemeinsam!" fand am 20.10.2012 das Jubiläumskonzert des Spielmanns- und Fanfarenzuges Gerbrunn (50 Jahre) und des NBSO (30 Jahre) statt. Die zahlreichen Besucher bekamen ein abwechslungsreiches Konzertprogramm von beiden Orchester geboten.
Manfred Ländner, Präsident des NBMB, dankte allen Musikerinnen und Musikern des NBSO für ihre hervorragende Leistung an diesem Abend und freut sich auf das baldige Wiedersehen beim großen Galakonzert des NBMB am 27.10.2012 in Bamberg.


 


 März 2012

Weg von der Straße, rauf auf's Konzertpult


Vom 9. bis 11. März traf sich das Nordbayerische Spielleuteorchester (NBSO) zu seiner ersten Probephase im Jahr 2012 in der Musikakademie in Hammelburg. Hierzu hatte der Bundesbeauftragte für das Spielleutewesen im Nordbayerischen Musikbund (NBMB), Alois Schneeberger, eingeladen. Neben der Arbeit an dem neuen Konzertrepertoire stand insbesondere die musikalische Gestaltung einer Vorabendmesse zum Gedenken an den kürzlich verstorbenen Gründer und langjährigen Leiter des Orchesters, Günther Katzenberger, im Vordergrund. Höhepunkt des Gottesdienstes war das "Heilig" aus der "Deutschen Messe" von Franz Schubert, welches gemeinsam vom Spielleuteorchester, der Orgel und dem Gemeindechor dargeboten wurde. Die Musiker wurden im Anschluss der Messe durch lang anhaltenden Applaus der Gottesdienstbesucher belohnt.

Beethoven und die Militärmusik

Musikalisch steht das Jahr 2012 für die Musikerinnen und Musiker des NBSO unter dem Arbeitstitel "Beethoven und die
Militärmusik". Das umfangreiche Schaffenswerk Beethovens, dessen Todestag sich 2012 zum 185sten Male jährt, umfasst auch mehrere Werke für "Militärmusik". Die damalige Besetzung der Militärkapellen entsprach längst nicht der heutiger Blasorchester. Der Klang der Militärmusik war zu Beethovens Zeiten zum einen geprägt durch (Piccolo-)Flöten, Oboen und Fagotte, zum anderen durch den speziellen Klangcharakter verschiedener Naturtoninstrumente im Bereich der Blechblasinstrumente. Obwohl diese Besetzung im Vergleich zu einem Symphonieorchester recht überschaubar ist, klingen Beethovens Militärmusikwerke dennoch frisch und facettenreich. Ihren Charme haben sie bis heute behalten. Grund genug zwei dieser Werke aus Sicht der Spielleute etwas genauer zu betrachten. Unter Hinzuziehung alter Handschriften und Erstausgaben entstanden hierzu neue Bearbeitungen des "Yorckscher Marsch" (WoO 18) und der "Ecossaise für Militärmusik" (WoO 22) für kombiniertes Spielleuteorchester.
"Es ist einfach schade, dass Werke wie der "Yorckscher Marsch" von vielen Spielmannszügen auf einen zweistimmigen Flötensatz reduziert werden. Dies kann der klanglichen Vielschichtigkeit dieser Stücke nicht gerecht werden. Beethovens Militärmusikwerke lassen sich viel überzeugender in der heutigen Besetzung kombinierter Spielleuteorchester interpretieren, als man auf den ersten Blick glauben mag - weg von der Straße, rauf auf's Konzertpult.", so Christoph Ahlemeyer, Dirigent des NBSO.
Auch die Musikerinnen und Musiker des NBSO waren überrascht von der Klangfülle der neuen Bearbeitungen. Besonderes Interesse weckte das weitgehend unbekannte Trio des "Yorckscher Marsches", welches von Beethoven zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt wurde, jedoch nie Eingang in die traditionelle Marschmusikliteratur fand.



>> Musikalisch neue Wege aufzeigen <<


Das NBSO versucht als Auswahlorchester für Spielmannszüge im NBMB eine musikalische Brücke zwischen Tradition und Gegenwart zu schlagen. So stehen neben historischen Werken auch viele neue Originalkompositionen und Arrangements auf dem Konzertprogramm des Orchesters. Historische Werke erklingen hierfür in zeitgemäßen Bearbeitungen. Auch die Zusammenarbeit mit Komponisten für Spielleutemusik wird durch das Orchester gefördert. So wurden in den vergangenen Jahren verschiedene neue Kompositionen durch das NBSO einstudiert und uraufgeführt. Seinen nächsten Konzertauftritt hat das NBSO am 20.10.2012 in Gerbrunn zusammen mit dem örtlichen Spielmannszug. Anlässlich des Jubiläums „60 Jahre NBMB“ wird das NBSO am Samstag, 27. Oktober zusammen mit dem Nordbayerischen Jugendblasorchester und der neugegründeten Brass Band des NBMB beim Jubiläumskonzert in der Bamberger Kongresshalle zu hören sein.



 


Oktober 2011


Zeitungskritik zum Konzert am 02. Oktober 2011 anlässlich des Jubiläums 40 Jahre Spielmannszug Oberviechtach:

http://www.asamnet.de/~kolpspov/zeitungsartikel/Jubil%C3%A4umskonzert%202011.pdf




 
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